Erlebnispädagogik: Bildung des ganzen Menschen

Lernen mit Kopf, Herz und Hand - Johann Heinrich Pestalozzi (1746 – 1827)

In der heutigen Zeit nimmt das Lernen mit dem Kopf einen sehr hohen, oft dominierenden Stellenwert ein. Mit meinen Angeboten in der Erlebnispädagogik möchte ich hier einen bewussten Ausgleich schaffen – einen Raum, in dem das Lernen mit Herz und Hand gleichwertig Platz findet.
Dabei setze ich ganz bewusst auf die sanfte Erlebnispädagogik. Ich grenze mich klar von einer reinen „Actionpädagogik“ ab, die heute oft ebenfalls als Erlebnispädagogik angeboten wird. Zudem ist es mir ein großes Anliegen, alle Angebote exakt auf die jeweilige Altersstufe der Kinder und Jugendlichen sowie auf ihre seelische Entwicklung abzustimmen.

Sanfte Erlebnispädagogik vs. Actionpädagogik

Die sanfte Erlebnispädagogik versucht bewusst, Maß zu halten. Sie gestaltet einen pädagogischen Raum in einer ausgewogenen Balance zwischen Aktivität und Ruhe. Das Leitmotiv lautet: So intensiv wie nötig, aber so sanft wie möglich.
Actionpädagogik verhilft zweifellos ebenfalls zu starken Erlebnissen und lässt Teilnehmende wichtige Erfahrungen machen. Sie setzt jedoch ganz bewusst auf extreme Eindrücke. Dabei läuft sie Gefahr, in einer Spirale zu landen, die immer stärkere Reize erfordert, damit keine Langeweile aufkommt.